🏷️ Smart Labels – So liest & nutzt du dieses Feature

EinfĂĽhrung (Was sind Smart Labels?)

Smart Labels automatisieren die Produktkennzeichnung in deinem Google Merchant Center Feed. Anstatt Produkte manuell zu taggen, werden sie anhand von Performance-Kennzahlen wie ROAS, CPA oder Klicks automatisch in sinnvolle Kategorien eingeteilt.

 

Der eigentliche Vorteil: Mit Smart Labels kannst du Produkte in separate Kampagnen mit individuellen Zielen und Budgets aufteilen. So steuerst du dein Budget gezielt – mehr Geld für Top-Performer, weniger für Budgetfresser – und erzielst mehr Ergebnisse mit demselben Ad Spend.

💡 Nutzung – So funktionieren Smart Labels

Setup-Strategie wählen

Wähle die passende Strategie für deinen Start:

  • Light Setup – Einfache 2-Label-Struktur: Top Performer vs. Money Sink.
  • Performance Signals Setup – Erkennt subtile Trends und automatisiert Produktfluss fĂĽr tiefere Optimierung.
  • Best Practice Setup – Bewährtes 4-Tier-Framework fĂĽr Kampagnenstruktur und Budgetsteuerung.
  • Custom Setup – Volle Flexibilität fĂĽr eigene Regeln und KPI-Schwellen.

👉 Hinweis: Jede Strategie kann jederzeit angepasst werden.


Label-Regeln anpassen

  • Labels erstellen oder entfernen – Definiere Kategorien, die zu deinen Kampagnenzielen passen.
  • Bedingungen festlegen – Bis zu 3 pro Label, basierend auf KPIs (z. B. ROAS > 300 %) oder Attributen.
  • Reihenfolge der Labels – Wichtig: Sobald ein Produkt ein Label erhält, wird es nicht mehr fĂĽr darunterliegende Labels berĂĽcksichtigt.

Feed-Einstellungen konfigurieren

  • Custom Label (0–4) – Wähle, welches Attribut-Feld im Merchant Center ĂĽberschrieben wird.
  • Analysezeitraum – Definiere den Zeitraum fĂĽr KPI-Berechnungen (Produkte ohne Daten erscheinen nicht).
  • Update-Intervall – Bestimme, wie oft der Feed automatisch aktualisiert wird – oder starte manuell per Klick.

Feed exportieren

  • Supplemental Feed downloaden oder die Feed-URL direkt in Google Ads nutzen.
  • Automatische Updates – Sobald die URL in Google Ads verknĂĽpft ist, aktualisieren sich Labels nach deinem Zeitplan automatisch.
📌 Wichtige Features

Feed-Ăśbersicht

Alle erstellten Feeds pro Ads-Account einsehen. Bei Bedarf weitere Accounts im Workspace öffnen, segmentiert nach Account-ID.
➡️ Vorteil: Jederzeit wissen, welche Feeds aktiv sind und wann sie zuletzt aktualisiert wurden.


Filter

Produkte fĂĽr die Label-Zuweisung eingrenzen:

  • MC ID – Produkte aus einem bestimmten Merchant Center Feed auswählen.
  • Feed Label – Fokus auf bestimmte Feed-Tags.
  • Land / Sprache – Segmentierung nach Markt.
  • Custom Filters – Zusätzliche Bedingungen basierend auf KPIs oder Attributen.

⚠️ Hinweis: Der Export enthält immer alle Produkte – herausgefilterte Produkte erhalten nur kein Label.
➡️ Vorteil: Präzise Label-Zuweisung, ohne unnötige Produkte.


Duplicates Warning

Bei Duplikaten erscheint ein Hinweis. Filter (Land, Sprache etc.) reduzieren diese, da Varianten oft der Grund sind. Bleiben Duplikate, werden ihre KPI-Werte addiert und fĂĽr die Beschriftung verwendet.
➡️ Vorteil: Transparente Handhabung von Duplikaten, saubere KPI-Basis.


Labels

Ein Label enthält:

  • Name – Klare Bezeichnung.
  • Bedingungen – Bis zu 3, auf KPIs oder Attributen basierend.
  • Counter Bar – Visualisierung, wie viele Produkte ins Label fallen.

➡️ Vorteil: Schneller Überblick über Produktverteilung.

🛠️ Anwendungsbeispiele
  1. Top Performer segmentieren
    • Problem: Schwer erkennbar, welche Produkte den besten ROAS liefern.
    • Lösung: Mit Light Setup Produkte in Top Performer und Money Sink teilen.
    • Vorteil: Kampagnen fĂĽr starke Produkte separat fĂĽhren, Budget dort erhöhen – Budgetfresser begrenzen.
  2. Kampagnenfluss optimieren
    • Problem: Subtile Trends gehen in groĂźen Produktmengen unter.
    • Lösung: Mit Performance Signals Setup Gewinner und Verlierer frĂĽhzeitig erkennen.
    • Vorteil: Automatischer Produktfluss – neue Gewinner rechtzeitig pushen, Budgetverluste schneller stoppen.
  3. Strategisches Budgeting
    • Problem: Budget verteilt sich zu gleichmäßig auf gemischte Performer.
    • Lösung: Mit Best Practice Setup 4 Performance-Tiers definieren (z. B. Hero, Average, Low, Waste).
    • Vorteil: Kampagnen nach Performance-Tiers strukturieren und Budget gezielt steuern – mehr ROAS ohne mehr Ad Spend.
  4. Individuelle Regeln
    • Problem: Standard-Frameworks passen nicht zu speziellen Strategien (z. B. Saisonprodukte, Margen-basiertes Bidding).
    • Lösung: Mit Custom Setup eigene KPI- und Attribut-Regeln definieren.
    • Vorteil: Volle Kontrolle – Kampagnenstruktur exakt an Geschäftsmodell und Ziele anpassen.

👉 Mit Smart Labels erhältst du mehr Kontrolle, klare Segmentierung und bessere Ergebnisse – bei gleichem Budget.